DVB-T

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Die Abkürzung DVB-T steht für Digital Video Broadcasting – terrestrial oder auf deutsch übersetzt digitales terrestrisches Fernsehen. Dies bedeutet, dass das Sendesignal erdgebunden ausgestrahlt wird und ganz normal wie das analoge Antennen-Fernsehen mit einer Zimmerantenne empfangen werden kann. In Gebieten wo man das DVB-T-Signal schon empfangen kann, wurde das herkömmliche analoge Fernsehen abgeschaltet.

[bearbeiten] Wie funktioniert DVB-T?

Wie beim analogen Sendesignal entsprechen die Übertragungsfrequenzen des DVB-T-Standards den UHF Kanälen (7 MHz) und VHF-Kanälen (8 MHz). Bei der digitalen Übertragung werden die Möglichkeiten dieser Kanäle jedoch weitaus besser ausgeschöpft, als bei der analogen. Auf Grund des verwendeten Modulationsverfahren COFDM, wird die Bandbreite in viele tausende Einzelträger aufgeteilt. Diese werden dann wieder mit einem der drei DVB-T-Modulationsverfahren (QPSK, 16-QAM,64-QAM) zurück moduliert.

Jeder neue Kanal erreicht eine Datenrate von 12 bis 20 Mbit/s. Die einzelnen Bundesländer legen die höhe der Datenrate fest. Diese hängt von der Senderdicht ab. So werden die Sender z. B. in Berlin mit 14,25 Mbit/s übertragen, aber in Nordrhein-Westfalen aufgrund der höheren Senderdichte nur mit 12,75 Mbit/s. Dies reicht jedoch vollkommen aus, denn bei einem normalen PAL-Fernsehgerät genügt in der Regel eine Datenrate von 3 bis 5 MBit/s. Lediglich bei der Übertragung von Bildern mit vielen Bewegungsabläufen, kann es bei einer Übertragung von 3,5 MBit/s zu einer Klötzchenbildung kommen.

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